Fuchswoche der Jägerschaft Rehau-Selb 2021 unter Coronabedingungen!

Eine der höchsten Strecken konnte erreicht werden.

                  Bild: Peschek

Trotz Corona führte die Jägerschaft wieder eine Fuchswoche vom 24.02.-27.02.2021 durch. Es konnten sich trotz allen Widrigkeiten Jäger und Revierpächter animieren lassen,

dem „Roten Freibeuter“ nachzustellen. Es ist eine wunderschöne Jagd, die schon auch dem Einzelnen „jägerisches Können“ abverlangt. Die beiden ersten Tage war das Licht vom Mond sehr gut, hier konnte man Strecke machen. Die Lichtverhältnisse am nächsten Tag waren schlecht, es ist einem doch der eine oder andere Fuchs durchgehuscht. Am Samstag ist das Licht gegen 21.00 Uhr wieder besser geworden, so dass man dieser schlauen Wildart doch beikommen konnte.

Die imposante Strecke von 24 Füchsen wurde uns gemeldet, leider war es ja wieder nicht möglich, Strecke zu legen und einen Fuchskönig zu küren.

Trotzdem an alle, die unserem Niederwild eine geringe Chance zukommen lassen, durch das Absenken einer sehr hohen Fuchspopulation, sei ein herzlicher Dank gesagt und Waidmannsheil.

Rehkitze, Junghasen und Feldlerchen usw. bekommen in unserer industrialisierten Landschaft eine geringe Überlebenschance. Als Jäger und Naturschützer sind wir es allen Lebewesen schuldig, ein gewisses Gleichgewicht herzustellen. Das ist überaus schwer und zum Teil nicht mehr zu realisieren.

                    Bild: Peschek

Der Fuchs ist eine wunderschöne Wildart und verdient auch unseren Respekt.

Waidmannsheil und viel Erfolg in der Zukunft, bleibt gesund.

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Gründungsmitglied der Partnerschaft der Jägerschaften „Lesnik“ und der Jägerschaft Rehau – Selb plötzlich und unerwartet verstorben.

Dr. Andrzej Novak

Mit großer Trauer geben wir bekannt, dass am 20.02.2021 im Alter von 63 Jahren Andrzej Nowak verstorben ist, ein langjähriges Mitglied unseres Jagdkreises, Vorsitzender und Mitglied des Revisionsausschusses in vielen Kadenzen, ausgezeichnet mit der Bronze Jagdmedaille.

Andrzej war ein wunderbarer Kollege und Jagdbegleiter, er pflegte die Jagdtradition, war ein Naturliebhaber und -Lehrende sowie Archivar unseres Vereins-Jagdlebens.

Mit seiner Hilfe entwickelte sich sehr die Partnerschaft zwischen unserem „Lesnik“ und der Jägerschaft Rehau/Selb (erstmalig in Polen) sowie die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Oborniki Slaskie und anderen Institutionen und Bildungsstätten. 

Andrzej, mögen Dir die Wälder von Oborniki rauschen, wir werden Dich in Erinnerung behalten. 

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Die Beisetzung fande am Samstag, 27.02.2021, um 12:00 Uhr auf dem Friedhof in Uraz.

Anschließend die Trauerrede, die von der Jägerschaft Rehau – Selb übermittelt wurde:

Liebe Elisabeth, lieber Whadiswav,

Sehr geehrte Trauergäste,

liebe Jagdfreunde.

tief betroffen haben wir am Samstag vom Tod unseres Jagdfreundes Andrzej Nowak erfahren. Er war für uns der Schlüssel zur Partnerschaft unserer beiden Vereine, der Jagdfreunde aus Lesnik und der Jägerschaft Rehau/Selb. Für diese Partnerschaft hat er sehr viel geleistet und ohne ihn wäre diese Partnerschaft wahrscheinlich gar nicht zu Stande gekommen. Er hat uns Oborniki und Niederschlesien näher gebracht. Durch ihn sind sowohl in Oborniki, als auch in Rehau sehr schöne Freundschaften entstanden. Bei zahlreichen Jägerfahrten nach Oborniki hätten wir keinen besseren Organisator und Fremdenführer bekommen können.

Er wird uns fehlen und er wird uns stets in guter Erinnerung bleiben.

Dir liebe Elisabeth gilt unser tiefstes Mitgefühl und unsere Trauer.

Wir bedauern es sehr, in dieser schweren Stunde nicht bei euch sein zu können und uns nicht selbst von Andrzej verabschieden zu können.

Lieber Andrzej ruhe in Frieden!

Deine Jägerschaft Rehau/Selb

Deine Jagdfreunde aus Rehau

Dein Jagdfreund  Karlheinz und Regina.

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Schwarzwildansitz 2021

Schwarzwildansitzjagd trotz Corona 2021    

Trotz Corona führte die Jägerschaft Rehau – Selb die traditionelle Schwarzwildansitzjagd im Januar durch. Es haben sich nicht nur Jagdpächter und Mitjäger in den Revieren beteiligt, nein auch Vereinsmitglieder und Jagdgäste aus Thüringen.

Es wurde sehr auf den Abstand geachtet und die Corona - Bestimmungen wurden eingehalten.

Drei Tage, vom 21.01 – 23.01.2021, wurde in der Gemeinschaft auf Schwarzwild gejagt, wir wollten auch unseren Beitrag wegen der Wildseuche „Afrikanische Schweinepest“ leisten und den Bestand ausdünnen.

Jagdgäste, Mitjäger und Pächter hatten zum Teil Anblick, kamen aber nicht immer zum Schuss. Gottseidank, dass auch der Tierschutz trotz der drohenden ASP uns Jägern sehr wichtig ist und nicht unüberlegte Schüsse abgegeben wurden

Der Gedanke war auch mit dabei, unendliches Tierleid von unseren Schwarzwildbeständen und wirtschaftlichen Schaden von der Landwirtschaft fern zu halten.

Nichts destotrotz kamen 8 Stück Schwarzwild zur Strecke, wieder ein Beitrag verantwortungsbewusster Jäger gegenüber den Landwirten zur Schadensverringerung und hoffentlich zur Seuchenverhinderung.

Bild: Georg Neupert

Vielen Dank an alle Beteiligten und Danke an die Revierpächter, die Jägern die Möglichkeit gegeben haben, eventuell Schwarzwild zu erlegen.

Auf das Streckelegen mussten wir leider aus gegebenem Anlass verzichten.

Die Vorstandschaft